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Malerei soll Bewunderung bewirken Der Erlanger Künstler Michael Engelhardt sucht das Phantastische im Realen und das Reale im Phantastischen |
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"Das Hauptmotiv meiner Malerei ist das Stillleben oder das Stillleben in Verbindung mit Interieur bzw. mit Landschaft". Die Bilder des 1952 in Erlangen geborenen Malers Michael Engelhardt, bestechen durch ihre subtile Perspektiven- und Farbenschrift sowie durch ihre große Detailvielfalt. "Ich beschäftige mich deswegen so gerne mit diesen Motiven, weil ich die Stillleben im Atelier aufbauen und direkt auf Sicht malen kann". Dies erlaube ihm, so Engelhardt weiter, eine "gleichsam holographische Perspektivenvielfalt in Verbindung mit subtilen Farbvaleurs". Engelhardt, der sich selbst in der Tradition des magischen Realismus sieht, will in all seinen Motiven das "Wesenhafte" aufspüren. "Die Verbindung zum Wesenhaften ist für mich nur durch eine große Detailtreue gewährleistet", so Engelhardt der an der Nürnberger Akademie der |
Bildenden Künste studierte und in jährlichen Studienaufenthalten bei dem holländischen Maler Matthjis Röling in die "Schule" ging. Engelhardt war außerdem Meisterschüler von Rudolf Hausner in Wien, für den er auch eine Zeit lang als Assistent arbeitete. Seine künstlerische Laufbahn ist geprägt von einer sehr vielfältigen nationalen sowie internationalen Ausstellungstätigkeit unter anderem in München, Erlangen, Nürnberg, Heilbronn, Ulm, Berlin, Frankfurt, Paris, Wien oder Ezinge in Holland. Daneben gewann er verschiedene Kunstförderpreise auf nationaler Ebene. Neben Stillleben malt Engelhardt bevorzugt exotische und mythologische Landschaften, Akte und Portraits. Und, obwohl er sich als realistischer Maler "stark mit der Oberfläche" beschäftigt, geht es ihm vor allem darum, die "Tiefen der
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inneren und äußeren Realität auszuloten".Mit anderen
Worten: "Ich suche nach dem Phantastischen im Realen und nach dem
Realen im Phantastischen", so Engelhardt. Hinter all dem steht als
Motor: "Die Sinnfrage zu stellen oder sogar zu ihrer Antwort zu kommen".
Dieser Motivation entsprechend weist er der Kunst heute eine sinnstiftende
Rolle zu: "Kunst soll sinnstiftend sein, Verbindungen herstellen
zwischen den Menschen". Dies jedoch unter einem besonderen "traditionellen"
Vorzeichen, das heute schon fast in Vergessenheit geraten ist: Kunst soll
Engelhardt zufolge, speziell was die Malerei anbelangt, "Bewunderung
- nach Vasari "stupore" - bewirken".
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